Inneren Frieden finden #1: Meditation

Minimalismus bedeutet nicht nur Dinge zu zählen. Beschränkung des Besitzes hat es eher zum Ziel inneren Frieden zu erlangen. Sicherlich kennt Ihr das Gefühl nach dem Aufräumen der Wohnung – das geordnete Äußere ordnet auch unser Inneres. Man fühlt sich wohl, denkt klarer und ist kreativer. In Anbetracht der letzten politischen Ereignisse suchen viele von uns nach Möglichkeiten inneren Frieden zu finden. Heute möchte ich Euch meine erste Methode vorstellen emotionale Ruhe zu bewahren.

Meditation

Eine der wichtigsten und effektivsten Methoden inneren Frieden zu empfinden ist für mich die Meditation. Es gibt unzählige Meditationsmethoden. Die Vielfalt und der häufig esoterische Charakter vieler von denen könnten auf manche abschreckend wirken. Wichtig ist: man muss keine spezielle Methode perfekt beherrschen um mit dem Meditieren anfangen zu können. Um zu meditieren muss man sich nur hinsetzen und einige Minuten lang versuchen Gedanken vorbeifließen zu lassen.

Viele beschreiben das Meditieren als das Denken an nichts. An nichts zu denken ist sehr schwierig. Für mich ist die Meditation eher ein Versuch an keinem Gedanken aktiv teilzuhaben. Was ich damit meine ist folgendes: Wenn ein Gedanke kommt, dann versuche ich ihn wie von außen zu betrachten. Wichtig ist es sich nicht in den Gedanken zu verlieren. Man ist in einem Gedanken verloren, wenn man plötzlich merkt: oh! eigentlich wollte ich meditieren und nicht daran denken, was ich morgen erledigen muss. In solchen Fällen sollte man nicht verzweifeln, sondern es erneut versuchen. Das ständige Zurückkommen zum meditativen Ausgangspunkt ist bereits das Meditieren. Es ist falsch zu denken, dass Meditieren nur ein Zustand der vollkommenen geistigen Stille ist. Das ist das endgültige Ziel, die vollkommene Form der Meditation, aber schon das stetige Zurückkommen zu diesem Zustand ist ein wichtiger Bestandteil der meditativen Praxis.

Beim Meditieren lernt man, dass Gedanken kommen und gehen. Man lernt, dass sie häufig unabhängig von uns sind. Man lernt – meine Gedanken sind nicht Ich. Beim Meditieren lernt man sich bewusst zu entscheiden etwas nicht zu denken. Diese Fähigkeit ist sehr, sehr mächtig. Wenn ich Angst habe, kommen mir alle möglichen Gedanken. Durch die Meditationspraxis kann ich mich daran erinnern, dass ich diese Gedanken loslassen kann, dass ich entscheiden kann, ob ich Angst habe. Meditation macht es also möglich Stück für Stück von eigenen Gedankengängen und Obsessionen frei zu werden. Das ist für mich der Schlüssel zum inneren Frieden.

Hilfreiche Videos

Um zu verstehen, was Meditation ist: Klick.

Im nächsten Post in dieser Reihe möchte ich unterschiedliche Meditations- Hilfstechniken vorstellen. Ich muss noch ein paar von denen austesten um zu entscheiden, welche ich für besonders hilfreich halte. Kennt Ihr gute Meditationstechniken? Was hilft Euch beim Abschalten?

Photo: unsplash.com

 

 

 

Advertisements

Ein Gedanke zu “Inneren Frieden finden #1: Meditation

  1. Pingback: Entdeckungen des Monats: November | simplybela

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s