Minimalismus und Produktivität: 10 Regeln (zweiter Teil)

Im ersten Teil konzentrierte ich mich auf die Planungsphase – auf Fragen wie: wie lege ich  meine Prioritäten fest oder wie viele Aufgaben pro Tag für mich sinnvoll sind. Falls Du den ersten Teil noch nicht gelesen hast, kannst Du es hier nachholen. Heute geht es eher darum, wie man Aufgaben tatsächlich effizient erledigen kann. Ich hoffe, die Tipps sind hilfreich!

6. Da To-Do-Listen schreiben, wo die Aufgabe erledigt wird

Ich bin eher ein Stift-und-Papier Mädchen. Das Wegstreichen der einzelnen Positionen auf der To-Do-Liste macht irgendwie mehr Spaß als sie zu löschen. Deswegen schreibe ich mir alles Mögliche in meinem Notizbuch auf. Für alle Aufgaben aber, für die ich meinen Komputer brauche, erstelle ich eine digitale To-Do-Liste. Dazu verwende ich Trello. Wenn ich schon am Komputer arbeite, will ich alles parat haben und nicht mit meinem Notizbuch rumspielen. Ähnlich verhält es sich mit dem Kalender – ich schreibe nur diejenigen Dinge im Kalender auf, die ein festes Datum haben. Als ich meinen Kalender als Notizbuch missbraucht habe, führte es schnell zum Chaos.

7. Früh aufstehen und eine wichtige Aufgabe erledigen

Wenn ich früh aufstehe, habe ich genug Zeit alles in Ordnung zu bringen. Das Bett ist gemacht, das Frühstück gegessen, der Sport abgehackt und ich kann um 9 anfangen zu arbeiten, ohne dass ich in Gedanken beim dreckigen Geschirr bin. Wenn ich zu arbeiten anfange, erledige ich sofort eine wichtige Sache. Egal wie motiviert ich später bin, habe ich auf diese Weise zumindest das Eine geschafft.

8. Eins nach dem Anderen

Multitasking ist toll, wenn das, was man tun muss, nicht so wichtig ist. So höre ich gerne Podcasts, wenn ich bügele. Aber wenn man wirklich etwas erledigen will, dann sollte man eher Singletasking betreiben. (Interessanterweise kennt mein Schreibprogramm so ein Wort nicht, so nischenhaft ist es eins nach dem anderen zu tun.) Wenn ich arbeite, schalte ich alle unbenutzten Tabs aus, checke meine E-Mails nicht und schaue nicht auf Instagram nach, ob jemand was Schönes gepostet hat. Ich arbeite in Zeitblöcken – 1 Stunde arbeiten, 10 Minuten Pause. Man kann natürlich kürzere Intervalle wählen, alles hängt von Eurer Persönlichkeit und von der jeweiligen Aufgabe ab. Arbeit in Zeitblöcken ist produktiver, da man ohne Unterbrechung arbeitet, aber die Pausen nicht vergisst.

9. Immer ein Blatt Papier und Stift dabei haben 

Wenn mir etwas beim Arbeiten einfällt – dass ich jemanden anrufen muss oder dass ich eigentlich einen Lippenstift kaufen wollte – schreibe ich es auf. So unterbreche ich die Arbeit nicht. Ein Blatt Papier und Stift helfen auch dann, wenn man ins Stocken gerät und nicht weiter weiß. Alle dunklen Gedanken – ich kann nichts, ich werde es nie schaffen – schreibe ich mir auf um sie später zu verdauen. Eine solche schriftliche Meditation hilft dabei klaren Kopf zu bewahren und die Arbeit fortzusetzen.

10. Gut genug ist besser als perfekt

Diese Regel zu verinnerlichen macht einen enormen Unterschied aus. Ich habe lange damit gewartet mit Bloggen anzufangen. Da ich mich mit den Anderen verglichen habe, habe ich nichts getan. Perfektionismus hindert uns daran etwas zu unternehmen und irgendwann besser zu werden. Deswegen sollte man sich Kriterien überlegen, welche einem erlauben zu sagen – ich habe genug getan – und sich selbst anhand dieser Kriterien bewerten.

Welche Regeln befolgt Ihr um produktiv zu bleiben? Sind sie meinen ähnlich?

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